Wohnriester-Rechner: Förderung berechnen

Ein Investment in die eigenen vier Wände kann auf lange Sicht sinnvoll sein. Besonders günstig wird die Finanzierung, wenn der Staat den Immobilienbesitzer fördert. Beim Wohn-Riester unterstützt der Staat den Erwerb von selbst genutzem Wohneigentum, verlangt aber, dass die Förderung mit Renteneintritt versteuert wird. Ob sich Wohn-Riester lohnt und wie hoch der Vorteil gegenüber einer herkömmlichen Finanzierung ist, zeigt unser Wohnriester-Rechner. mehr...

Objektgesamtkosten
Gesamtkosten Ihres Objektes inklusive Grundstückswert
(ohne Kaufnebenkosten wie Makler, Notar, Steuer, etc.)
Euro
Darlehensbetrag
(erstrangige Absicherung im Grundbuch)
Euro
Sollzinsbindung Jahre
Tilgung %
Kompletttilgung innerhalb der Zinsbindung erwünscht
(bei 5 Jahre fest nicht möglich)
Standort des Objektes
(bei Angabe der PLZ werden auch regionale Banken gelistet)
Darlehen wird benötigt für
Berufsgruppe der Darlehensnehmer Hauptverdiener 2. Person
Angestellte, Arbeiter, Beamte
Selbstständige (Handwerker, Vertreter, etc.)
Freiberufler (Anwälte, Ärzte, etc.)
ohne Einkommen
Sondertilgungen sollen möglich sein
Beantragung von KfW-Darlehen ist wichtig
Weitere Angaben bei Kauf einer Eigentumswohnung
Größe der Eigentumswohnung
Anzahl der Eigentumswohnungen in dem Haus
Top-Anbieter für Darlehen ohne Wohn-Riester
Vorteil bzw. Nachteil durch ein Wohn-Riester-Darlehen
Quelle: FMH-Finanzberatung
Realisierung: ALF AG

Bei Immobilienerwerb von 2 Personen wird verheiratet unterstellt.

Wie funktioniert der Wohnriester-Rechner?

Zunächst müssen Sie im Wohnriester-Rechner Ihre persönlichen Rahmenbedingungen angeben, die dafür sorgen, dass Ihnen ein möglichst präzises Ergebnis in der Detailanalyse angezeigt wird. Dazu geben Sie zunächst die Gesamtkosten Ihres Objekts unter Berücksichtigung des Grundstückswerts ohne Kaufnebenkosten wie zum Beispiel eine Gebühr für den Makler an. Anschließend geben Sie bitte Ihren Darlehensbetrag an und wählen darunter die Sollzinsbindung in Jahren aus. Dann tragen Sie die Tilgung in Prozent an und ob Sie eine Kompletttilgung innerhalb der Zinsbindungsfrist haben möchten. Zusätzlich können Sie auch Ihre Postleitzahl angeben, wenn Sie wünschen, dass auch regionale Angebote in den Ergebnissen berücksichtigt werden.

Um eine genaue Berechnung zu gewährleisten sollten Sie angeben für welchen Zweck das Darlehen benötigt wird. Im Falle eines bereits bestehenden Objekts erfolgt die Auszahlung des Darlehens in einem Betrag. Dasselbe gilt auch, wenn Sie ein Anschlussdarlehen benötigen. Bei einem Neubau dagegen wird Ihnen die Summe des Darlehens in Raten ausgezahlt.

Wählen Sie nun eine dieser drei Möglichkeiten aus und geben nachfolgend an, welchen Beruf der oder die Darlehensnehmer ausübt oder ausüben. Hier haben Sie mit Angestellter, Arbeiter, Beamter, Freiberufler oder Selbstständiger verschiedene Optionen, die Sie auswählen können.

Bei dem Erwerb einer Wohnung sind jedoch noch weitere Angaben vonnöten, die unter anderem die Größe der Wohnung in Quadratmeter, sowie die Anzahl der Eigentumswohnungen im gesamten Haus beinhalten. Wählen Sie hierzu bitte die passende Angabe im Drop-Down-Menü aus.

Nun klicken Sie auf berechnen, um Ihnen die Angebote für Darlehen ohne Wohnriester angezeigt bekommen zu lassen. Die verschiedenen Angebote können Sie in der Liste der Anbieter miteinander vergleichen und so das bestmögliche für Sie auswählen. Haben Sie sich jetzt bereits für eines der Angebote entschieden, können Sie mit einem Klick Kontakt mit dem Anbieter aufnehmen und werden anschließend zum entsprechenden Kontaktformular weitergeleitet.

Im Anschluss können Sie mithilfe eines Klicks auf die Fläche „Vergleich starten“ Vor- und Nachteile eines Wohnriester-Darlehens abwägen. In dieser Liste wählen Sie ein für Sie interessantes Angebot aus und stellen es dem Riester-Darlehen gegenüber. Nach der Auswahl eines der Angebote, klicken Sie bitte auf „Schritt 2“.

Hier haben Sie nun die Möglichkeit weitere Angaben für das Riester-Darlehen zu machen. Dabei können Sie auswählen, ob der oder die Erwerber/-in eine Einzelperson oder ein Ehepaar ist, wie viele Jahre noch bis zum Eintritt in die Rente bleiben und wie hoch das Bruttoeinkommen jährlich ist. Außerdem besteht die Option anzugeben ob und wie viele Kinder Sie haben.

Geben Sie im nächsten Schritt zusätzlich noch an, ob sie wollen, dass das Darlehen innerhalb der Zinsbindungsfrist nicht komplett getilgt wird. Dazu wählen Sie aus, um wie viele Prozentpunkte der Zins erhöht werden soll, wenn die Zinsbindung endet. Zum Schluss haben Sie die Möglichkeit zu entscheiden, ob etwaige steuerliche Vorteile in die Entschuldung einbezogen werden sollen.

Nun haben Sie das Ergebnis der Gegenüberstellung der Riesterföderung und Ihres Darlehens, das Sie miteinander im Detail vergleichen können und so das Darlehen auswählen, das für Sie die besten Konditionen bietet, sowie zu Ihren persönlichen Bedürfnissen passt.

Was ist Wohnriester?

Kurzgesagt ist der Wohnriester ein Konzept des Staates, das den Bürger in der Altersvorsorge unterstützt. Der Wohnriester, auch bekannt unter dem Namen Eigenheimrente bietet sich vor allem für Menschen an, die eine Immobilie für den Eigenbedarf kaufen möchten und ein Darlehen benötigen. Beim Riestern kann die Wohnung oder das Haus durch staatliche Förderung schneller abbezahlt werden, was schließlich die Möglichkeit bietet im Alter mietfrei zu wohnen. Ganz allgemein ist der Wohnriester für all diejenigen eine Option, die in die gesetzliche Rentenkasse einzahlen oder über ihren Ehepartner riestern, falls sie selbst nicht förderberechtigt sind. Die Voraussetzung ist dabei allerdings, dass Sie die Immobilie selbst nutzen.

Wann ist die Unterstützung durch Wohnriester sinnvoll?

Der Wohnriester verfolgt das Konzept der nachgelagerten Besteuerung. Also Sie zahlen jetzt weniger Steuern, müssen dann aber im Rentenalter die erhaltenen Förderungen nachträglich versteuern. Da der Steuersatz im Rentenalter zumeist geringer ist, als in jüngeren Jahren geht dieses Prinzip in den meisten Fällen auf. Um den Überblick zu behalten gibt es zusätzlich das sogenannte Wohnförderkonto, auf dem sämtliche Förderungen, Tilgungen und Zulagen eingetragen werden. Der Betrag, der sich in den Jahren auf diesem fiktiven Konto angesammelt hat muss im Rentenalter inklusive einer Verzinsung von zwei Prozent jährlich versteuert werden. Daraus ergeben sich zwei Möglichkeiten diesen Betrag abzuzahlen: Entweder lassen Sie den kompletten Betrag auf einmal versteuern und erhalten dazu einen Nachlass von 30 Prozent oder Sie versteuern bis zu Ihrem 85. Lebensjahr jedes Jahr einen Teil des Gesamtbetrags.

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